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Durch Leid wird das Glück unerreichbar

Immer wieder ein Gedanke,der sich weiterspinnt,
ein Moment der zu Stunden wird...
und das alles wegen Gefühlen,
die man nicht einordnen kann
und wegen einer gewissen Verletzung,
die nicht so richtig heilen will.

Ein bestimmtes Lied,
ein bestimmte Stimmung die in einem Gespräch aufkommt
und das Gedankenkarussell legt wieder los.
Was mache ich nur immer wieder falsch?
Warum werde ich nie wirklich wahr genommen?
Warum merkt keiner wie sehr seine Aktion einen verletzt?

Plötzlich steht man wieder irgendwie alleine da,
das Gefühl ein Außenseiter zu sein kommt auf,
man will es nicht wahrhaben,
der Verlust, die Enttäuschung,
man versucht sie zu verdrängen,
man sucht Ablenkung, schaltet andere Musik ein,
doch im Grunde macht man sich nur was vor,
weil man die Realität nicht wahrhaben kann
und sie auch nicht wahrhaben will.

Diese Leere um einen herum,
sie verinnerlicht das Gefühl,
einfach endlos alleine zu sein,
nicht mehr gebraucht zu werden,
abgeschrieben zu sein.
Man ist einfach wahnsinnig traurig,
fragt sich ständig, as man hätte besser machen können,
doch man findet nicht die richtige Antwort.

Man wünscht sich dass alles nur ein Traum war
aus dem man jeden Moment aufwacht,
doch dieser Albtraum ist Realität.
Man fühlt sich einfach so unwichtig,
so unscheinbar,man ist sich sicher
niemand würde es merken,wenn man fehlt,
niemand würde einen vermissen,
niemand würde nach einen fragen,
niemand würde nach einem suchen.

Und auch die uneinordenbaren Gefühle,
sie scheinen egal zu sein,
denn sie würden egal was sie bedeuten,
soweiso nie ankommen.

Manchem Menschen wissen einfach nicht
was sie in einem anrichten,
was für eine tiefe Wunde sie hinterlassen.
Sie sehen es nicht,wenn sie einem begegnen
und sie merken es nicht,
wie sehr der andere sich zurückzieht,
was für eine Angst man hat,
noch einmal so etwas erleben zu müssen,
noch einmal so zurückgestoßen zu werden.

Die Wunde braucht viel Zeit um zu heilen
und das Vertrauen muss erst wieder
ganz langsam heranwachsen,
zu groß war die Enttäuschung,
zu tief sitzt der Schmerz,
so einfach ersetzbar zu sein
und vorallem nicht gut genug gewesen zu sein.
16.5.07 21:59
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


s'Lexei / Website (16.5.07 22:27)
Schönes Gedicht, aber traurig. Ist es von dir?
Liebe Grüße!

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